PROJEKT: HOSPIZ MACHT SCHULE

Das Projekt „Hospiz macht Schule – ein stabiler Koffer“ ist eine Initiative von Martina Birne aus Rostock. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität ist bei der „Windflüchter“ Gala auf das Kofferprojekt des Hospizvereins Rügen aufmerksam geworden und hat sich entschlossen, die Themen Leben, Sterben, Trauer und Trost gemeinsam mit Lehramtsstudierenden wissenschaftlich aufzubereiten. Ziel ist es, Grundschulkindern einen geschützten Rahmen zu geben, um sich mit diesen sensiblen Themen auseinanderzusetzen und sie dabei zu unterstützen, Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken.

Ausarbeiten & erproben

Zunächst haben sich die Studierenden mit dem Thema auseinandergesetzt und didaktische Materialien entwickeln. Diese werden im zweiten Schritt im Sommersemester erprobt und reflektiert, um dann in die Schulen zu gehen. Der „Stabile Koffer“ stellt dafür vielfältige, kindgerechte Lernmaterialien bereit und ermöglicht einen inklusiven Zugang über unterschiedliche Lernkanäle. So verbindet das Projekt pädagogische Praxis, wissenschaftliche Ausbildung und gesellschaftliche Sensibilisierung für ein oft tabuisiertes Thema.

Auch Eltern und Lehrkräfte profitieren von der Initiative: Sie werden angeregt, schwierige Lebensthemen nicht zu verdrängen, sondern gemeinsam mit den Kindern darüber zu sprechen.

Die Stiftung „Betroffen“ unterstützt das Projekt mit 5.000 Euro.