Denn die gemeinsame Vorstellung
einer besseren Welt ist nicht genug.
Es gilt, sie auch umzusetzen.

Prof. Peter Wippermann, Jens Krüger

Jede Minute erfährt irgendwo
in Deutschland ein Mensch,
dass er von der Diagnose Krebs
betroffen ist.

 Nahezu 500.000 Mal pro Jahr!

Für jeden Betroffenen beginnt damit eine emotionale Ausnahmesituation. Keine Erkrankung bringt so viel Angst und Ungewissheit mit sich wie die Tumordiagnose. Nach dem ersten Schock stellen sich rasch viele Fragen: „Von Krebs betroffen – warum gerade ich?“, „Wie geht es jetzt weiter?“, „Was bedeutet das für mein weiteres Leben?“, „Kann ich wieder gesund werden?“, „Wie sage ich es meinen Angehörigen?“

Betroffen ist nicht nur die eigene Rolle im privaten Leben und Familienumfeld, als Ehepartner, Eltern- oder Geschwisterteil. Vielmehr kann eine Krebserkrankung durch die Unfähigkeit, seinem Beruf nachzugehen, im Einzelfall auch mit einer existenziellen Bedrohung einhergehen.

Und wie reagiert unser Umfeld?

 Auch die eingeschränkte Möglichkeit, zentrale Lebensinhalte, wie beispielsweise die Betreuung zu pflegender Angehöriger, nicht mehr leisten zu können, stellt nicht selten eine zusätzliche dramatische Belastung dar. So verwundert es nicht, dass neben der tumorbedingten körperlichen Beeinträchtigung auch immer die Psyche betroffen ist und behandlungs- bedürftige, seelische Störungen resultieren können.

Häufig drückt sich die „Betroffenheit“ bei Angehörigen, Kollegen und Freunden in einer erheblichen Verunsicherung im Umgang mit dem Patienten aus, insbesondere wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist oder gar der Tod bevorsteht.

In spezieller Weise sind
Kinder betroffen.

Nicht nur als Patienten, sondern auch, wenn durch den drohenden Verlust der engsten Bezugsperson die ganze kleine Welt zusammenbricht.

Auch indirekte Betroffenheit ist möglich. So kann die notwendige, überproportionale Zuwendung gegenüber einem kranken Kind zur realen oder empfundenen Vernachlässigung von Geschwistern führen.

maedchen

Warum sich engagieren?

birth

Als Arzt, der sich seit nunmehr über 20 Jahren insbesondere mit Tumorchirurgie beschäftigt, erlebe ich die zahlreichen Probleme der Krankheits- und Alltagsbewältigung von Krebspatienten täglich ganz hautnah. Die ehrliche Dankbarkeit von Menschen, denen ich beruflich helfen konnte,  

bietet mir eine enorme persönliche Befriedigung, ist aber auch Antrieb und Verpflichtung, mehr zu tun!

Nicht zuletzt habe ich in der eigenen Familie erleben müssen, welch dramatischen Einschnitt die Tumorerkrankung eines geliebten Familienmitgliedes für das Alltagsleben aller Betroffenen mit sich bringt.

Es ist mir ein tiefes Bedürfnis, möglichst dort zu helfen, wo unser Gesundheitssystem dies (noch) nicht vermag, wo aber zugleich rasche Hilfe ganz praktisch die Lebenssituationen Betroffener verbessern kann.

Gerade in unserer einkommens- schwachen Region „Vorpommern-Rügen“ verfügen viele Menschen

über unzureichende finanzielle Reserven, welche im Falle einer Tumorerkrankung gegebenenfalls für Problemlösungen eingesetzt werden könnten.

Ehrenamtliche, gemeinnützige oder mildtätige Einsätze sind unverzichtbar für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Ich bin in der privilegierten Situation, auf ein bisher glückliches und erfülltes Leben blicken zu dürfen. Die Errichtung einer Stiftung zu Lebzeiten erlaubt mir, dafür Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen und gibt mir zugleich die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, Probleme zu bekämpfen und der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Darum ist es mir wichtig, die Stiftungsarbeit aktiv mitzugestalten!

Der Stiftungszweck

Zweck der Stiftung ist die Unterstützung von Tumorpatienten bzw. deren Angehöriger in der Region Vorpommern-Rügen.

Im begründeten Ausnahmefall können auch Patienten oder Angehörige von Tumorpatienten außerhalb der Region durch die Stiftung Zuwendungen erhalten.

Diese Unterstützung kann sämtliche Bereiche, sowohl materieller wie auch immaterieller Natur, umfassen. Sie fokussiert sich auf die mit der Tumorerkrankung assoziierte Krankheits- und Alltagsbewältigung.

Hierzu zählen ausdrücklich auch psychosoziale Hilfs- und Beratungsangebote für Menschen mit Krebs und deren Angehörige in Vorpommern-Rügen.

Warum eine Stiftung?

Mittel- bis langfristiges Ziel ist zudem die Etablierung eines Hartefonds fur Menschen aus der Region Vorpommern-Rügen, die durch die Krebserkrankung in eine finanzielle Notlage geraten sind.

Ein weiterer wesentlicher Satzungszweck ist die Förderung medizinischer Anwendungsforschung, insbesondere auf dem Gebiet innovativer Krebsdiagnostik und -therapien, die zum jeweils aktuellen Zeitpunkt noch nicht zum gesetzlichen Leistungskatalog der onkologischen Versorgung gehoren.

Sie wollen die Stiftung
unterstützen? – Willkommen!

Für jegliche finanzielle aber auch sonstige Unterstützung sind wir dankbar! Seien Sie sicher, dass alle Mittel dem Stiftungszweck zugute kommen. Diesbezüglich sichern wir eine komplette Transparenz und Öffentlichkeit zu. Die Verwendung können Sie hier einsehen!

Wir schaffen es jedoch nicht alleine, die Probleme, die der Krebs mit sich bringt, zu lösen.

Wir brauchen tatkräftige Partner wie Sie, die sich gemeinsam mit uns für regionale Verbesserungen einsetzen!

Kann ich beeinflussen, wer Zuwendungen bekommt?

Sowohl Hinweise auf hilfsbedürftige Menschen aus der Region im Sinne des Stiftungszweckes als auch unterstützungswürdige Projekte sind ausdrücklich willkommen.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Erich Kästner

Spenden

1. Spenden
(Privat- und Unternehmensspenden, Spenden im Trauerfall) Wir sind auf Spenden angewiesen, um helfen zu können. Wir brauchen Ihre Unterstützung!

 

Wie auch die Erträge des Stiftungsvermögens, werden Spenden in vollem Umfang zur Erfüllung des gemeinnützigen Stiftungszweckes verwandt. Die Prof. Matthias Birth Stiftung ist gemeinnützig. Ihre Spenden können steuerlich geltend gemacht werden. Gerne stellen wir Ihnen entsprechende Spendennachweise aus!

 2. (Zu)stiften
Zustiften heißt nachhaltig helfen, denn eine Zustiftung fließt direkt in das Stiftungskapital und erhöht es dauerhaft. Damit steigen auch die Erträge, die daraus entstehen. Der gestiftete Betrag selbst bleibt unangetastet und somit dauerhaft für nachfolgende Generationen bestehen. Jede Zustiftung hilft, unsere satzungsgemäßen Aufgaben zu verwirklichen.

 

3. Erbschaften
(Nähere Informationen erteilen wir Ihnen gerne.)

4. Ehrenamtliches Engagement
Ihr persönlicher Einsatz ist gefragt und bringt das gute Gefühl, Menschen zu helfen! Egal ob Sie selbst betroffen sind oder nicht. Ob Sie körperlich viel leisten können oder eher weniger. Gerade projektbezogen werden Helfer gebraucht – nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

 

Spendenkonto:
Sparkasse Vorpommern
IBAN: DE89 1505 0500 0102 044899
BIC: NOLADE21GRW

Treuhänder

Treuhänder der Stiftung “Betroffen”
Herr RA Arndt Schulte
Jungfernstieg 13
18437 Stralsund

www.schulte-luedtke.de

„Der Windflüchter steht für mich als Symbol im doppelten Sinne. Er ist zwar durch die Kraft des Windes gezeichnet, kann ihm aber auch trotzen, dank seiner guten Verwurzelung und der Tatsache, dass er sich anpasst. Auch die Betroffenen sind zumeist durch den Krebs gezeichnet. Die Stiftung will Halt geben und in der täglichen Krankheits- und Alltagsbewältigung helfen! Zugleich steht der Windflüchter als Wahrzeichen unserer Region Vorpommern-Rügen.“

Prof. Matthias Birth